Kundenbefragung

Musik

Georg Büchners „Woyzeck“ – Alban Bergs „Wozzeck“

Do | 6x

Revolutionäres Drama und moderne Oper

Die Anatomie eines Gewaltverbrechens in einem provozierenden Drama und in einer modernen Oper. – Der interdisziplinäre Kurs bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Schwerpunkten: Die beiden Künstler, ihr Leben, ihr Werk. Das Drama und die Oper, die Geschichte ihrer Entstehung und ihrer Rezeption, ihre Bedeutung.
Beide Werke sind Ausgangspunkte der Moderne – sozusagen der Urknall in der Dramatik und im Musiktheater: Das Stück von 1836/37 ist, zumindest für die Zeit, revolutionär. Da ist z. B. die Wahl des Stoffes oder der Protagonist, ein armer, dumpfer Plebejer; da ist das Fragmentarische, eine lose Folge von sehr verschiedenartigen, dramaturgisch kaum stringent verbundenen Szenen.
Die Oper von Berg, 1917-22 entstanden und 1925 in Berlin uraufgeführt, ist bis in jeden Takt und jeden Instrumentenklang expressiv durchgestaltet und hat dem modernen Musiktheater den Weg gewiesen. Im Gegensatz zur offenen Szenenfolge im Drama ist die Oper formal streng konstruiert.

Sehr empfohlen bzw. gewünscht wird die vorgängige Lektüre des Stücks. Für diese eignet sich vor allem die Ausgabe: Georg Büchner, Woyzeck, Reclam XL, Text und Kontext, Nr. 19018, 2013. Sie enthält auch diverse wichtige Materialien.
Kursleitung

Hanspeter Renggli

Hans Witschi

Teilnehmende

Max. 30

Georg Büchners „Woyzeck“ – Alban Bergs „Wozzeck“ 191-32006

Übersicht

Kurs 191-32006

6x Do 18.30–20.00 Uhr
ab 10.01.2019

Kosten (CHF)

Standard 150.00

Kursdaten

Do 10.01.2019 18.30–20.00 Uhr
Do 17.01.2019 18.30–20.00 Uhr
Do 24.01.2019 18.30–20.00 Uhr
Do 31.01.2019 18.30–20.00 Uhr
Do 07.02.2019 18.30–20.00 Uhr
Do 14.02.2019 18.30–20.00 Uhr

Kursort
NMS Bern
Waisenhausplatz 29
3011 Bern

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