Kundenbefragung

Kunst

Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen

Mi | 4x

Kurs zur zweiten Gurlitt-Ausstellung im Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle in Bonn stellen zwischen November 2017 und Juli 2018 erstmals und zeitgleich in einer Doppelausstellung unterschiedliche thematische Schwerpunkte des umfangreichen Werkkonvoluts Gurlitt aus. Die Berner Ausstellung wechselt im Frühjahr 2018 nach Bonn und die Bonner Ausstellung nach Bern.

In dieser Ausstellung zeigt das Kunstmuseum Bern nun ausgewählte Werke aus dem Bestand Gurlitt, die NS-verfolgungsbedingt entzogen worden waren und deren Herkunft und Erwerbungsumstände bis heute noch nicht abschliessend geklärt werden konnten. Dabei richtet sich der Blick auf Hildebrand Gurlitt als Kunsthändler und Mitwirkenden im nationalsozialistischen Kunstbetrieb. Gurlitt war in seiner Funktion als Kunsthändler automatisch in Zwangsverkäufe involviert, handelte mit beschlagnahmten Werken und weitete seinen Geschäftsbereich ab 1940 auch auf die besetzten Länder in Westeuropa aus.

Die Ausstellung versucht, die historischen Zusammenhänge der nationalsozialistischen Enteignung jüdischen Besitzes nachzuzeichnen und illustriert die Rolle von Kunsthändlern und Museen. Dem Bereich Restitution von Raubkunst ist in der zweiten Berner Ausstellung ein eigenes Kapitel gewidmet.
Kursleitung

Anna Magdalena Schafroth

Teilnehmende

Max. 25

Bemerkungen

exkl. Museumseintritt

Übersicht

Kurs 182-30003

4x Mi 15.00–16.00 Uhr
ab 25.04.2018

Kosten (CHF)

Standard 80.00

Kursdaten

Mi 25.04.2018 15.00–16.00 Uhr
Mi 02.05.2018 15.00–16.00 Uhr
Mi 09.05.2018 15.00–16.00 Uhr
Mi 23.05.2018 15.00–16.00 Uhr

Kursort
Kunstmuseum
Hodlerstrasse 8-12
3011 Bern

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