Nanomedizin und Ethik
Warum brauchen wir eine Wissenschaftsethik im Allgemeinen und eine Ethik für Nanomedizin im Besonderen? Welche möglichen Szenarien zur Entwicklung der Nanotechnologie sind in absehbarer Zeit denkbar? Was unterscheidet die Nanomedizin von anderen modernen medizinischen Diagnose- und Heilverfahren - ist Nanotechnologie etwas gänzlich Neues oder nur ein weiterer Schritt der Wissenschaft hin zu immer komplexer scheinenden Technologien?
Neben diesen Fragen befasst sich der Vortrag mit den moralischen Problemen, die die Nanomedizin aufwirft - etwa Fragen der Natürlichkeit, der Risiko-Bewertung und den Gefahren für den Menschen und seine Umwelt.
Medizinische Anwendungsbereiche von Nanopartikeln
bereits stattgefunden:
Die Veranstaltung befasst sich mit verschiedenen Anwendungsfeldern von Nanopartikeln in der medizinischen Forschung: Früherkennung rheumatischer Erkrankungen im Rahmen eines übergreifenden europäischen Forschungsprojekts, Erforschung möglicher schädlicher Wirkungen von Nanopartikeln in der Lunge am Inselspital Bern, und die Erkennung und Zerstörung von Tumoren an der Hirslanden-Klinik Zürich.
- Dr. Ing. Margarethe Hofmann-Amtenbrink, MatSearch Consulting, wissenschaftliche Koordination NanoDiaRA
Europäische Forschung im Dienste des Patienten - Dr. med. Christophe von Garnier, Pneumologie Inselspital Bern
Yin und Yang von Nanopartikeln in der Lunge - Prof. Dr. med. Daniel Rüfenacht, Neuroradiologie Klinik Hirslanden Zürich Die medizinische Anwendung von Nanopartikeln - Verbesserung der Tumorerkennung und -behandlung