Nahrungssicherheit für Afrika dank Molekulartechnik
Samstag, 3.03.2012
10.15 - 11.45 Uhr, Foyer Stadttheater:
Die „Grüne Revolution“ ermöglichte den asiatischen Ländern ihre landwirtschaftlichen Erträge drastisch zu erhöhen. Afrika hingegen konnte von dieser landwirtschaftlichen Revolution bislang nicht profitieren, da die wichtigsten Nutzpflanzen in Afrika und Asien verschieden sind.
Ein Projekt, das am Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern angesiedelt ist, nimmt sich die Ertragssteigerung kaum beachteter afrikanischer Kulturpflanzen vor. Dabei werden verschiedene genomische und molekulare Techniken angewandt, um die Produktivität von Tef, einem ostafrikanischen Getreide, zu steigern. Der Vortrag stellt das Vorgehen und die Ergebnisse des Projekts vor, zeigt die Perspektiven auf, die sich für die afrikanische Bevölkerung eröffnen.