Fokus Psychologie

Die Volkshochschule Bern führt in Zusammenarbeit mit dem VBP unter dem Titel "Fokus Psychologie" regelmässig Vorträge durch. Der VBP will damit den Dialog mit allen Interessierten führen und die Öffentlichkeit für aktuelle psychologische Themen sensibilisieren. Die referierenden Psychologinnen und Psychologen repräsentieren den aktuellen Wissenstand aus Forschung, Praxis und Theorie.
Im Februar 2012 beginnt eine neue Vortragsserie mit folgenden drei Themen:
Internetbasierte Therapie und Beratung

PD Dr. phil. Thomas Berger
Oberassistent an der Universität Bern, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie
Mittwoch 29. Februar 2012, von 18:30 bis 20:00 Uhr
Universität Bern, Hauptgebäude
Schätzungen zufolge leiden alleine in der Schweiz ca. 1 Million Menschen an irgendwelchen chronischen Schmerzstörungen. Das Auftreten von solchen chronischen Schmerzen kann zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität bei den betroffenen Menschen führen. In der Regel werden solche Personen zunächst von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt, doch stossen diese medizinischen Interventionsmöglichkeiten oft an ihre Grenzen. Neben der meist unbefriedigenden Situation für die Patientinnen und Patienten stellt auch die psychotherapeutische Behandlung solcher Personen eine grosse Herausforderung dar.
In dem Referat sollen zunächst die charakteristischen Merkmale chronischer Schmerzstörungen dargestellt werden. Anschliessend werden Aspekte möglicher psychotherapeutischer Behandlungen und entsprechender Vorgehensweisen aufgezeigt.
Autismus

lic. phil. Carol Nievergelt
Psychologin FSP, klinische Psychologin in der Autismussprechstunde der Nathaliestiftung Bern-Gümligen und des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Bern
Mittwoch 14. März 2012, von 18:30 bis 20:00 Uhr
Universität Bern, Hauptgebäude
Über wenige andere psychische Krankheiten liegen so viele Unsicherheiten und Missverständnisse vor wie über Autismus: Vielen Menschen - auch Fachleuten - ist nicht genau klar, was Autismus ist, und was es nicht ist.Die Referentin bietet einerseits einen Überblick über verschiedene Formen und Schweregrade der Autismus-Spektrums-Störung. Andererseits stellt die Referentin auch den Bezug zur Praxis her. Sie liefert wesentliche Grundlagen zur aktuellen öffentlichen Diskussion über Autismus, bei der es etwa um die schulische Integration von Kindern mit Autismus-Spektrums-Störungen geht.
Chronische Schmerzstörungen

Ihre Charakteristika und die Möglichkeiten psychotherapeutischer Behandlungen.
Dr. phil. Sven Tholen,
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP Schätzungen
Mittwoch 28. März 2012, von 18:30 bis 20:00 Uhr
Universität Bern, Hauptgebäude
Schätzungen zufolge leiden alleine in der Schweiz ca. 1 Million Menschen an chronischen Schmerzstörungen. Das Auftreten von solchen chronischen Schmerzen kann zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität bei den betroffenen Menschen führen. In der Regel werden solche Personen zunächst von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt, doch stossen diese medizinischen Interventionsmöglichkeiten oft an ihre Grenzen, zumal bei vielen der Betroffenen das Ausmass der erlebten Schmerzen nicht mit objektiven somatischen Befunden begründet werden kann. Neben der oft unbefriedigenden Situation für die Betroffenen stellt die psychotherapeutische Behandlung solcher Personen eine ebenso grosse Herausforderung dar.
In dem Referat sollen zunächst die charakteristischen Merkmale chronischer Schmerzstörungen dargestellt und erläutert werden. Anschliessend werden Aspekte möglicher psychotherapeutischer Behandlungen und entsprechender Vorgehensweisen aufgezeigt.


